Hauptstadt: Rzeszów (dt. in NS-Zeit: Reichshof)

 

Gedenkorte: Łanćut, Markowa, Przemyśl, Rzeszów, Szebnie

Die Ereignisse
Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebiet im September 1939 von der deutschen Wehrmacht besetzt. Ausnahme: Przemyśl wurde aufgrund des „Hitler-Stalin-Pakts“ zunächst sowjetisch und nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 von NS-Deutschland besetzt.
Während der ns-deutschen Besatzung 1939-1945 lag die Woiwodschaft im 'Distrikt Krakau' des sog. Generalgouvernements.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde ein Teil des Gebiets (wieder) eine Gemeinde der Woiwodschaft Lwow/Lemberg in der Ukrainischen Sowjetrepublik, (seit 1991 der Republik Ukraine). Die bei Polen verbleibenden Teile kamen 1945 zur Woiwodschaft Rzeszów, heute Woiw. Karpatenvorland.

 

Literatur/Medien
Gutman, Israel u.a. (Hg.): Enzyklopädie des Holocaust, Berlin 1993, S. 1263
Miron, Guy/Shulhani, Shlomit (Hg.): Die Yad Vashem Enzyklopädie der Ghettos während des Holocaust, Göttingen/Jerusalem 2014, S. 681ff. https://de.wikipedia.org/wiki/Woiwodschaft_Karpatenvorland